
Kategorie: Aufbewahren
Tipp:
Einige der Chilis tragen reichlich Früchte, diesen Ertrag frisch zu verwenden ist manchmal nicht möglich. Was liegt näher, als diese kostbare Ernte zu konservieren. Es bieten sich folgende Techniken an: Einfrieren, Einlegen, Trocknen und Räuchern.
Einfrieren:
Alle Chilis und Paprikas lassen sich gut einfrieren. Besonders für die dickfleischigen Sorten ist dies eine Möglichkeit der Konservierung. Es ist wie bei allen Gemüsearten darauf zu achten, nur einwandfreie Früchte zu verwenden. Sie können die Früchte im Stück, zerkleinert oder als Ringe in Streifen geschnitten einfrieren. Je nach späterer Verwendung haben Sie so nach dem Auftauen schon vorbereitete Chilis. Wenn Sie die dafür vorgesehenen Früchte auf einem Brett vorfrosten und dann erst verpacken, können Sie später auch kleine Mengen wieder entnehmen. Eingefrorene Chilis halten sich bis zu 10 Monate. - Nicht vergessen - die Datumsangabe des Einfrierens !!!
Einlegen:
Das Einlegen in Essig ist ein altbewährtes Hausmittel Gemüse haltbar zu machen. Um eine sichere Konservierung zu erreichen, sollte der Essig mindestens 5% Säure besitzen. Sie sollten bei der Auswahl des Essigs nur hochwertige Produkte berücksichtigen. Hier zu sparen lohnt nicht, durch zu geringen Säuregehalt oder Zusatz von Fremdstoffen verderben Ihre schönen Schoten sehr schnell. Um ein Entfärben der Chilis zu vermeiden, sollten Sie nur klaren Branntweinessig verwenden. Beim Einlegen, wie beim Einfrieren, ist auf eine einwandfreie Beschaffenheit der Chilis zu achten. Sie vermeiden so ein Eindringen von Viren und Fäulnisbakterien. Wählen Sie nicht zu große Gefäße aus, so können Sie sicher sein, den Inhalt eines geöffneten Gefäßes bald zu verbrauchen. Ihrer Fantasie bleibt es überlassen, die für ein Einlegen in Essig üblichen Gewürze zu verwenden. Es eignen sich z.B. Pfeffer- und oder Senfkörner, Lorbeer sowie die üblichen Gewürzmischungen zum Einlegen. Es gelten die üblichen Mengen der Rezepte für Gewürzgurken und eingelegtes Gemüse. Da die Chilis eine wachsartige Hautoberfläche aufweisen, sollten Sie die Chilis mit einer Nadel mehrfach einstechen.
Trocknen:
Für das Trocknen sollten Sie nur dünnfleischige Sorten verwenden. Die Chilis werden mit einer Nadel durch den Stiel auf einen Faden gezogen und zum Trocknen aufgehängt. Da sie nicht der prallen Sonne ausgesetzt werden sollten, hängen sie bei mir im Schatten auf dem Balkon. Um ein Schimmeln zu vermeiden, muss der Trockenvorgang im Freien erfolgen. Die Dauer - je nach Witterung bis zu 6 Wochen. Durch das Trocknen bekommen einige Arten erst das Aroma, welches für manche Gerichte erforderlich ist. Zum Beispiel bei Anchos und Guajillos, diese sind für mexikanische Saucen sehr empfehlenswert Die getrockneten Chilis werden im Ganzen luftdicht und trocken aufbewahrt. Erst zur Verwendung werden sie zerkleinert, gemahlen oder in Wasser eingeweicht. Nach dem Einweichen erhalten die Chilis fast ihre alte Form zurück. Da die Chilis durch das Trocknen nichts von ihrer Feurigkeit einbüßen, ist bei der Weiterverarbeitung die gleiche Vorsicht wie bei dem Umgang mit frischen Früchten geboten. Der Geschmack einiger getrockneter Chilis wird durch ein kurzes Anrösten in der Pfanne noch verbessert.
Räuchern:
Eine in den Südstaaten Der USA verbreitete Technik der Konservierung ist das Räuchern. Hier liegen mangels Möglichkeiten noch keine eigenen Erfahrungen vor. Hinweise finden Sie im \" Das Chili Pepper Buch \" von Hans Zoschke.
Quelle:
Ein Tipp vom Chili-Balkon (http://www.chili-balkon.de/)